Ursachen
Was Ihr Risiko für Brustkrebs beeinflusst und was Sie tun können
Brustkrebs (Mammakarzinom) ist die häufigste Krebsart bei Frauen. Jährlich werden über 6’000 neue Diagnosen gestellt. Die Ursachen für die Entstehung von Brustkrebs sind vielfältig, und nicht nur eine allein ist für die Entstehung verantwortlich. Im Vordergrund stehen Lebensstilfaktoren wie Rauchen, Alkohol und Übergewicht. Sie fördern das Risiko stärker als eine Hormontherapie. In lediglich fünf bis zehn Prozent der Fälle sind genetische Ursachen der Grund für eine Erkrankung. Durch eine Veränderung im Erbgut sind Reparaturmechanismen in der Zelle gestört, und es kommt zu Zellveränderungen, die in der Folge zu einer Krebserkrankung führen. Prävention (zum Beispiel: Veränderung des Lebensstils) und Früherkennung sind daher wichtige Massnahmen zur Verringerung des Erkrankungsrisikos und zur Verbesserung der Behandlung.
Vom Alter bis zum Lebensstil: Risikofaktoren für Brustkrebs
- Geschlecht: Frauen haben ein höheres Risiko als Männer.
- Alter: Das Risiko für Brustkrebs steigt signifikant ab dem 50. Lebensjahr.
- Ungesunder Lebensstil: Bewegungsmangel, schlechte Ernährung, Übergewicht, Rauchen und Alkoholkonsum erhöhen das Risiko für Brustkrebs.
- Vererbung: Zwischen fünf und zehn Prozent aller Brustkrebserkrankungen haben eine genetische Ursache. Veränderungen (Mutationen) in bestimmten Genen, wie BRCA1, BRCA2 und andere, können das Risiko erhöhen.
- Persönliche Vorgeschichte: Frühere Brustkrebsdiagnose
- Hormoneller Einfluss: Frühe Menstruation oder späte Menopause können das Risiko etwas erhöhen.
- Weitere Faktoren: Andere, noch nicht vollständig erforschte Faktoren wie zum Beispiel Umweltgifte aus Plastikrückständen (endokrine Disruptoren) und sogenannte «forever chemicals», Umweltgifte, die sich nicht mehr abbauen, können eventuell auch einen Einfluss haben.
Was gilt es bei Brustkrebsrisiken zu beachten?
Betrachten Sie die aufgezählten Risiken nicht isoliert. Oft interagieren sie miteinander. Eine gesunde Lebensweise hilft, das Krankheitsrisiko zu senken. Sprechen Sie mit einer Ärztin oder einem Arzt über Ihre individuellen Risikofaktoren und lassen Sie regelmässig Vorsorgeuntersuchungen durchführen. Dabei helfen Ihnen unsere Expertinnen und Experten gerne.