Knochenszintigrafie
Eine Knochenszintigraphie ist eine nuklearmedizinische Untersuchungsmethode, mit der der Knochenstoffwechsel dargestellt wird. Haben sich Krebszellen im Knochen ausgebreitet, verändert sich dort der Stoffwechsel, sodass diese Methode die Darstellung von Metastasen ermöglicht.
Früherkennung und Abklärung von Knochenveränderungen
In der Brustkrebsdiagnostik wird die Szintigrafie (nuklearmedizinische Untersuchungsmethode) eingesetzt, um:
- Knochenmetastasen sichtbar zu machen;
- das Ansprechen bekannter Metastasen auf die Therapie zu überwachen.
Die Szintigrafie hat einige Vorteile. Sie kann die Diagnose von Knochenmetastasen ermöglichen, selbst wenn diese für die herkömmliche Röntgendiagnostik noch zu klein sind. Hingegen weist die Szintigrafie eine begrenzte Unterscheidungskraft zwischen gutartigen und bösartigen Veränderungen im Knochen auf.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Was versteht man unter einer Knochenszintigrafie?
Knochen bestehen überwiegend aus Kalzium und Phosphat und unterliegen einem ständigen Auf- und Abbau. Bei Erkrankungen wie Entzündungen, Tumoren oder Metastasen können bestimmte Knochenbereiche eine beschleunigte Zellteilung aufweisen im Vergleich zu gesundem Gewebe. Indem wir eine Phosphonatverbindung injizieren, die mit Technetium, einem radioaktiven Stoff, markiert ist und in den Knochenstoffwechsel integriert wird, können wir diese Veränderungen sichtbar machen. Technetium reichert sich verstärkt in erkrankten Knochenbereichen an, was durch eine spezielle Kamera festgehalten wird.