Nachsorge
Nachsorge bei Brustkrebs, die Halt gibt und Zuversicht schenkt
Die Nachsorge nach Abschluss der Akuttherapie ist ein wesentlicher Teil unserer Betreuung. Ziel der Nachsorge ist es zum Beispiel, Beschwerden, die im Rahmen der endokrinen Therapie auftreten, frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Darüber hinaus ist die regelmässige Untersuchung dazu gedacht, Rückfälle möglichst frühzeitig zu erkennen, um sie dann auch wieder möglichst effektiv behandeln zu können. Frauen, die schon einmal an Brustkrebs erkrankt sind, haben ein höheres Risiko, in der gleichen Brust oder auch auf der Gegenseite Brustkrebs zu bekommen. Daher ist es sinnvoll, wenn Sie in regelmässigen Abständen bei uns zur Untersuchung erscheinen.
Wie läuft die Nachsorge ab?
Die Nachsorge sollten senologisch erfahrene Ärztinnen und Ärzte durchführen. Das kann die Frauenärztin oder der Frauenarzt sein, allenfalls die Hausärztin oder der Hausarzt, eine Onkologin oder ein Onkologe oder die Spezialistin oder der Spezialist des Brustzentrums Zollikerberg.
Patientinnen, die eine Chemotherapie durchlaufen haben, vereinbaren zudem regelmässige Kontrollen bei Ihrer Onkologin oder Ihrem Onkologen. Falls Sie sich von mehreren Ärztinnen und Ärzten untersuchen lassen, ist eine Absprache der Kontrollen empfehlenswert.
Das Ziel der Brustkrebsnachsorge ist, ein Wiederauftreten oder eine neue Erkrankung frühzeitig zu erkennen und/oder Nebenwirkungen der Therapie zu behandeln. Nach erfolgreicher Erstbehandlung (Operation, Chemotherapie und Bestrahlung) helfen regelmässige Kontrollen, um folgende Ziele zu erreichen:
- Einen Rückfall oder eine Zweiterkrankung möglichst früh zu erkennen.
- Nebenwirkungen und/oder Folgen der Therapie möglichst frühzeitig zu erfassen und zu behandeln.
- Unterstützung und Begleitung auf dem weiteren Weg nach der Brustkrebserkrankung sicherzustellen.
Was umfasst die Nachsorgeuntersuchung?
Die Nachsorgeuntersuchung beginnt mit einer eingehenden Befragung durch die Ärztin oder den Arzt und dem Abtasten der betroffenen und der gesunden Brust. Regelmässig kommen dabei auch bildgebende Verfahren wie Mammografie und ein Brustultraschall zum Einsatz. Das MRI ist keine Routineuntersuchung, in ausgewählten Fällen aber Bestandteil der Nachsorge. Falls erforderlich, führen wir zusätzlich spezielle Laboruntersuchungen und weitere notwendige Abklärungen durch. Jede Nachsorgeuntersuchung orientiert sich an Ihrer individuellen Risikosituation und den persönlichen Bedürfnissen. So können wir Sie individuell begleiten und unterstützen.